Auf Goodfilms gibt es zwei Kriterien, um Filme zu Bewerten: “Quality” und “Rewatchability”. Iron Sky ist das perfekte Beispiel dafür, warum das Sinn macht.
Über die letzten 1,5 Jahre hat sich meine Meinung zu Iron Sky laufend geändert. Sie ging von “Interessant, die machen das über Crowdfunding” zu “Hey, der Film könnte ja tatsächlich was werden”, dann zu “Verdammt, was ist, wenn der Film grottenschlecht wird?”, und schließlich zu “OMG IRON SKY IST IM KINO ICH MUSS DAS UNBEDINGT SEHEN” 1.
Als ich dann letzten Freitag im Kino saß, waren meine Erwartungen relativ niedrig. Ich erwartete einen einfachen Film mit einigen unterhaltsamen Szenen. Tatsächlich habe ich wohl noch nie in einem Kino so oft (und vor allem auch laut) gelacht als in den folgenden 90 Minuten.
Es stimmt, dass Iron Sky nicht unbedingt ein filmisches Meisterwerk ist. Die Schauspieler sind gut, aber nicht großartig. Die Effekte sind solide, aber bei weitem nicht mit aktuellen Blockbustern vergleichbar. Und die Story ist löchriger als Schweizer Käse2.
Das Alles ist aber nebensächlich, denn was übrig bleibt ist eine Sammlung von skurrilen Situationen, extrem witzigen Charakteren und Anspielungen auf aktuelle Politik, Filme und Memes. Und das macht Iron Sky zu einer Besonderheit, die man gesehen haben sollte.
Zumindest ich hätte mir den Film am liebsten gleich ein zweites Mal angeschaut – und das hat sich bis Heute nicht geändert.
