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10. April 2012 · Kategorie: Filme & Serien · 1 Kommentar

Auf Goodfilms gibt es zwei Kriterien, um Filme zu Bewerten: “Quality” und “Rewatchability”. Iron Sky ist das perfekte Beispiel dafür, warum das Sinn macht.

Über die letzten 1,5 Jahre hat sich meine Meinung zu Iron Sky laufend geändert. Sie ging von “Interessant, die machen das über Crowdfunding” zu “Hey, der Film könnte ja tatsächlich was werden”, dann zu “Verdammt, was ist, wenn der Film grottenschlecht wird?”, und schließlich zu “OMG IRON SKY IST IM KINO ICH MUSS DAS UNBEDINGT SEHEN” 1.

Als ich dann letzten Freitag im Kino saß, waren meine Erwartungen relativ niedrig. Ich erwartete einen einfachen Film mit einigen unterhaltsamen Szenen. Tatsächlich habe ich wohl noch nie in einem Kino so oft (und vor allem auch laut) gelacht als in den folgenden 90 Minuten.

Es stimmt, dass Iron Sky nicht unbedingt ein filmisches Meisterwerk ist. Die Schauspieler sind gut, aber nicht großartig. Die Effekte sind solide, aber bei weitem nicht mit aktuellen Blockbustern vergleichbar. Und die Story ist löchriger als Schweizer Käse2.

Das Alles ist aber nebensächlich, denn was übrig bleibt ist eine Sammlung von skurrilen Situationen, extrem witzigen Charakteren und Anspielungen auf aktuelle Politik, Filme und Memes. Und das macht Iron Sky zu einer Besonderheit, die man gesehen haben sollte.

Zumindest ich hätte mir den Film am liebsten gleich ein zweites Mal angeschaut – und das hat sich bis Heute nicht geändert.

  1. Übertreibung. Muss nicht den tatsächlichen Ereignissen entsprechen
  2. Offenbar kann man im Jahre 2018 innerhalb weniger Minuten zum Mond reisen, hat aber noch nie etwas von Radarstationen gehört.

9. April 2012 · Kategorie: Allgemein · 10 Kommentare

v6

9. April 2012 · Kategorie: Allgemein · Keine Kommentare

Irgendwann zwischen Eiersuchen und Osterjause hatte ich gestern plötzlich eine Idee für ein neues Blogdesign, welche ich dann auch gleich umsetzte.

Irgendwie war mir das alte Design zu dunkel und zu gezwängt, deshalb gibt’s jetzt wieder etwas Helleres mit mehr Freiraum. Damit es nicht langweilig wird habe ich etwas von praktisch jeder aktuellen App-Webseite geklaut: Bis zur Unkenntlichkeit weichgezeichnete Bilder im Hintergrund! (sichtbar bei einigen älteren Beiträgen)

Da das anstrengendste an einem Blogdesign immer die Kommentare sind und ich bekanntlich sowieso kein großer Freund von Kommentaren bin, habe ich sie für’s Erste einfach ignoriert. Vielleicht baue ich sie ja ein, wenn ich etwas mehr Zeit habe. Bis dahin gibt es ja auch noch Twitter für Feedback.

1. Februar 2012 · Kategorie: Musik · 1 Kommentar

Dropkick Murphys Dropkick Murphys Dropkick Murphys

Die Dropkick Murphys waren gestern in Wien, und Herr Irrelevant und ich waren live dabei.

Die Tonqualität war zwar mit der Qualität meiner Fotos vergleichbar, aber die Murphys waren trotzdem spitze!

Außerdem war die Sicht auf die Bühne wesentlich besser, als es auf den Fotos scheint.

10. Januar 2012 · Kategorie: Allgemein · 1 Kommentar

Map Tampere

Morgen geht’s für eine Woche ab ins verschneite Finnland.

Juhu!

7. Januar 2012 · Kategorie: Filme & Serien · 1 Kommentar

Absolut positive Überraschung! Bob plant einen Amoklauf, doch dann geht alles schief und er wird stattdessen zum Helden der Stadt. Der Film beginnt als dunkle Komödie, wird dann zur Romanze und am Schluss zum Drama. Einzig die Musikvideo-Optik ist ein wenig übertrieben.

Mit 6.9 ist der Film auf IMDB kriminell unterbewertet!

6. Dezember 2011 · Kategorie: Allgemein · 3 Kommentare

Vor diesem Beitrag sollte man den Originaltext von Sebastian lesen.

Ich habe nie schwitzend an irgendwelchen Schienen gearbeitet, hatte nie ein furchtbares Praktikum und musste auch nie Kaffee kochen. Ganz im Gegenteil: Meine erste Berufserfahrung sammelte ich in einem PC-Geschäft. Ich saß den ganzen Tag in der Werkstatt und schraubte an Rechnern. Hin und wieder durfte ich auch einmal die Drecksarbeit des Entstaubens übernehmen, aber das war auch schon alles. Der einzige Minuspunkt war die Tatsache, dass mich meine Arbeitskollegen wie einen 14-jährigen behandelten, und selbst darüber konnte ich mich aber auch nicht beschweren. Schließlich war ich 14.

Ohne diese Erfahrung wäre ich vielleicht nicht an die HTL gegangen.

Ein Jahr später ging’s dann ab in den Softwarebereich – 4 Wochen Webseiten programmieren. Und wieder passierte das Gleiche: Ich lernte unglaublich viel, hatte großen Spaß, und diesmal fühlte ich mich innerhalb des Unternehmens sogar gleichgestellt mit den Großen.

Ohne dieses Praktikum hätte ich vielleicht nie ernsthaft mit Webdesign begonnen, hätte heute keinen Blog und würde diesen Text hier gar nicht schreiben.

Trotz zweier toller Praktika entschied ich mich im Jahr darauf für etwas anderes: Instandhaltung sollte es sein, und das in einem Betrieb, in dem mich der Chef wenn überhaupt nur als Nummer kannte. Im Jahr davor saß ich ihm noch gegenüber. Und das Komische daran: Es war anstrengend, unglaublich fummelig (Wer wollte nicht schon immer einmal ein riesiges Lager voller Schrauben durch händisches Nachzählen auf Bestandsveränderungen überprüfen?) und manchmal auch eklig (Ich erinnere mich nur ungern an den Raum unter der Lackiererei). Und trotzdem würde ich das Praktikum nicht als schlechte Erfahrung bezeichnen.

Schließlich hätte ich ohne dieses Praktikum nie die Bestätigung erhalten, in der IT-Branche richtig zu sein.

Und obwohl ich als Angestellter nie richtig auf die Nase gefallen bin, schloss ich mich diesen Sommer mit Sebastian zusammen, um die Arbeit an etwas eigenem aufzunehmen. Um der eigene Chef zu sein, und um mit den bestmöglichen Kollegen an etwas zu arbeiten. Kollegen, die ich ohne das erste tolle Praktikum heute vielleicht nicht einmal kennen würde.

Es geht nämlich wirklich nicht darum, welche Erfahrungen man macht. Es geht darum, Erfahrungen zu machen. Egal welche. Denn mit genug Erfahrung und den richtigen Leuten wird man auch die richtige Entscheidung treffen. Und wenn sie auf den ersten Blick noch so verrückt wirkt.

Und dann – Bähm!